MANCHE MÖGEN’S HEISS

Im Monat Mai und Juni gibt es eine Intimpiercing-Aktion für die männliche Piercingfangemeinde. Mit der Anzeige aus dem Rainbowguide Magazin bekommt ihr dann ein Frenumpiercing für nur 49 statt 69 Euro.

Um euch mal über die gängigsten Piercings im Intimbereich zu Informieren haben wir hier mal die wichtigsten Informationen zusammen gestellt. Mehr gibt es dazu in unserem Piercing Lexikon.

AMPALLANG
Ein Intimpiercing welches horizontal durch die Eichel gestochen wird, entweder direkt durch die Harnröhre oder über diese. Bei der  Variante durch die Harnröhre, wirkt der Eigenurin bei der Pflege und Reinigung unterstützend  und zwei kurze Stichkanäle (getrennt durch die Harnröhre) schneller ausheilen als ein langer Stichkanal. Jedoch kann es dabei zu einem Harnstau kommen, da die Blase evtl. nicht mehr komplett entleert werden kann. Sexuell reizvoll, aber nicht ganz ungefährlich.
Dieses Piercing ist kein Einsteigerpiercing und setzt beim Kunden und Piercer viel Erfahrung voraus. Als Erstschmuck wird ein sehr langer Stab eingesetzt, da mit grösseren Schwellungen zu rechnen ist. Bei diesem Piercing ist mit Nachblutungen in den ersten paar Tagen zu rechnen, da dieses Piercing durch stark durchblutetes Gewebe (Schwellkörper) gestochen wird. Während der Heilzeit sollte die Vorhaut sofern vorhanden zurückgezogen bleiben, der Heilungsprozeß verläuft so schneller.
Der Ursprung des Ampallang liegt in Indonesien.

Als Schmuck setzen wir  einen geraden Stab mit mindestens 2,4 mm Drahtstärke  ein.

Verheilzeit : 2-7 Monate

APPADRAVYA
Der Apadravya wird vertikal (üblicherweise schräg nach oben) durch die Eichel und Harnröhre gestochen. Im wesentlichen ist der Apadravya eine Kombination von Prinz Albert und umgekehrtem Prinz Albert Piercing. Wie der Ampallang gehört auch er zu den fortgeschritteneren Intimpiercings beim Mann, die vom Träger und Piercer viel Erfahrung und Sorgfalt verlangen. Wie beim Ampallang wird auch hier ein langer Stab eingesetzt, da auch hier mit grösseren Schwellungen zu rechnen ist und ebenso sind Nachblutungen in der Anfangsphase nichts ungewöhnliches.

Als Schmuck setzen wir  einen geraden Stab mit mindestens 2,4 mm Drahtstärke  ein.

Verheilzeit: 2-7 Monate


PRINZ ALBERT  (PA)

Das Prinz Albert Piercing ist eines der unkompliziertesten und Populärsten männlichen Intimpiercings. Es heilt schnell und ist relativ einfach in der Pflege. Das Prinz Albert Piercing läuft entlang der Harnröhre und tritt an der Unterseite beim Frenum(Vorhautbändchen) wieder aus. Es muß mit Nachblutungen gerechnet werden, die aber schnell wieder verschwunden sind. Es brennt anfangs ein wenig beim Wasser lassen und Mann sollte sich die ersten Tage setzen dabei. VORSICHT : mit dem Schmuck nicht die Keramik berühren.Dieses Piercing dehnt sich sehr schnell und leicht, sodaß man ohne Probleme dickere Ringe tragen kann. Ein Prinz Albert ist eine gute Vorstufe für einen Apadravya.

Als Schmuck setzen wir Ringe ab einer Drahtstärke von 3 mm Drathstärke ein.

Verheilzeit: 1-3 Monate

PRINZ ALBERT REVERSE

Im Gegensatz zum Klassischen PA, geht der Stichkanal hier von der Harnröhre nach oben hinaus und sitzt mittig der Eichel. Es ist etwas schmerzhafter und braucht auch etwas länger zum Verheilen.

Als Schmuck setzen wir Ringe ab einer Drahtstärke von 3 mm ein.

Verheilzeit: 2-4 Monate

DOLPHIN

Eine weitere Variante ist der so genannte Dolphin,  der deutlich tiefer sitzt und dort beginnt wo der PA aufhört. Vorzugsweise kommt ein gebogener Stab mit Kugeln ab 2,4 mm Materialstärke zum Einsatz, der die Illusion erweckt, das Schmuckstück tauche wie ein Delfin durch den Schaft – was der Ursprung dieser Namensgebung ist, denn mit den Meeressäugern hat es nichts zu tun.

Dieses Piercing ist eher gedacht für beschnittene Männer und ist für mich Optisch eines der schönsten Piercings im männlichen Genitalbereich.

Ebenfalls eine Variante davon ist der Deep PA, hier sitzen die beiden Durchgänge noch tiefer, meist schon nahe dem Hodensack.

Verheilzeit: 1-3 Monate


FRENUM

Ein sehr beliebtes Intimpiercing bei Männern. Es wird etwas unterhalb des Vorhautbändchens gestochen um ein evtl. ausreißen des dünnen Bändchens zu vermeiden. Das durchstechen der dünnen Haut ist sehr unkompliziert und heilt sehr schnell ab. Es ist als Intimpiercing für Einsteiger sehr zu empfehlen.

Als Schmuck setzen wir Ringe ab 1,6 mm besser aber 2,0 mm ein. Auch ein Stab kann auf Wunsch eingesetzt werden.

Verheilzeit: 1 – 2 Monate

HAFADA

Das Hafada Piercing (auch Scrotal-Piercing) ist ein Intimpiercing des männlichen Hodensacks. Die Ausheilung ist teilweise langwierig, da das Piercing an dieser Stelle kaum zur Ruhe kommt. Dieses Piercing eignet sich gut zum Dehnen. Als Ersteinsatz setzen wir Ringe und Stäbe ab einer Materialstärke von 1,6 besser aber 2,0 und 2,4 mm ein. Hier ist es auch möglich mit dem Punch zu Arbeiten was zu einem kürzeren Verheilprozes führt. Einfach mal nachfragen.

Als Schmuck setzen wir Ringe und Stäbe ab 1,6 mm besser aber 2,0 mm oder 2,4 mm ein oder PTFE Stäbe.

Verheilzeit: 1-3 Monate

DYDOE


Das Dydoe Piercing wird in der Wulst des Eichelrandes gestochen. Dieses Piercing wird meistens bei beschnittenen Männern gesetzt, aber auch unbeschnittene haben die Möglichkeit es zu tragen.Voraussetzung ist ein gut ausgeprägter Eichelrand. Es kann allerdings bei einer eng anliegenden Vorhaut gerade beim Heilungsprozess zu Problemen kommen.

Der Dydoe ist im männlichen Intimbereich wohl das schmerzhafteste Piercing. Ganz einfach deshalb weil genau am Eichelrand die meisten Nervenenden liegen. Dieses Piercing wird meistens paarweise gestochen und nicht bei jedem Mann möglich. Dydoes dauern sehr lang zum Abheilen und neigen auch häufig zum Auswachsen.

Als Schmuck setzen wir gebogene Stäbe in einer Drathstärke von 1,6 mm ein

Verheilzeit: 2-7 Monate

OETANG

Das Piercen der männlichen Vorhaut ist recht unkompliziert und heilt auch ziemlich schnell und unkompliziert ab. Es eignet sich gut zum Dehnen und wird meistens paarweise gestochen.

Als Schmuck setzen wir Ringe in einer Drathstärke von 1,6 mm ein

Verheilzeit: 1-2 Monate

GUICHE

Das Guiche Piercing wird durch die Raphe, die Naht zwischen Hodensack und After gestochen.Übt man Druck auf diesen Punkt aus, kann es Orgasmus verlängernd wirken. Der angebrachte Schmuck kann dies evtl übernehmen. Radfahren bzw. auch sitzen können während der Heilungsphase sehr unangenehm sein und zu Komplikationen führen.Auch wegen seiner unmittelbaren nähe zum After ist das Infektionsrisiko hier etwas höher als bei anderen Piercings. Es wird  häufig gedehnt und mit kleinen Gewichten oder schwerem Schmuck geschmückt, da durch den Zug der Gewichte eine weitere Stimulation stattfindet kann.

Als Schmuck setzen wir Ringe oder Stäbe ab 2,0 mm oder PTFE Stäbe ein.

Verheilzeit: 1-3 Monate